Unsere Vision
Wenn ich meine Augen schließe und an die Jesusfreaks Bochum denke, sehe ich Jugendliche, die sich in der Gemeinde treffen. Sie treffen sich dort, weil sie etwas gefunden haben oder noch etwas finden werden, was ihnen die Welt, in der sie leben nicht geben kann. In einer Welt, in der die Fernseher die Erziehung übernehmen, Werte nicht mehr von den Eltern weitergegeben werden, da ihnen ihre Kinder nicht so wichtig sind, und sie sich selbst überlassen sind. Sie suchen sich Vorbilder und Ideale wo keine sind, sie suchen Geborgenheit, wo es keine gibt, sie suchen Anerkennung wo keine ist - sie suchen eigentlich Gott, aber wissen das nicht. Die Gemeinde ist in dieser Vorstellung ein Ort, wo sie all das finden können, weil sie dort Gott finden können. In dieser Gemeinschaft finden sie Geborgenheit, Anerkennung, Ideale und Werte. Sie lernen was es heißt wichtig zu sein. All diese Erfahrungen führen dazu, dass sie das Gelernte und Erlebte nach außen tragen, um anderen davon weiterzugeben. So wird die Gemeinde zu einem lebendigen Leib, der durch seine Gemeinschaft zu Gott lebendig ist, und zusehends wächst. Mit einfachen Worten:
Wir wollen Zuhause sein für die verlorenen Jugendlichen in Bochum.
Ich denke, wenn wir ihnen dieses Zuhause bieten können, wenn wir ihnen zeigen können worauf es wirklich ankommt, was wirkliches Leben ist, wenn wir ihnen die Möglichkeit bieten können Gott kennen zulernen und ich meine keinen maßgeschneiderten, in Form gebrachten Gott, sondern den lebendigen, vielfältigen Gott; wenn wir das schaffen, mit und durch Gott, können wir Bochum verändern. Wir rollen das Feld von hinten auf, wir fangen bei den scheinbar Kleinen an. Daraus könnte eine so starke Lawine entstehen, dass die Gemeinde Wellen schlägt, in andere Bereiche eindringt (Obdachlose, Junkies...), weil jeder von ihnen ein anderes Herz hat. Jedes schlägt für eine andere Sache, aber alle schlagen im gleichen Takt. Wenn das eintrifft, wird Wachstum ein Selbstläufer. Lasst uns diese Basis bieten, den Grund für diese Entwicklung. Lasst uns ihnen Gott bringen, ihnen ein Zuhause sein und eine Familie sein. Damit wir Familie sein können ist jeder wichtig; dafür ist jedes Glied des Leibes wichtig.
Nicht nur das Äußere der Gemeinde ist entscheidend. Genauso ist das Innere des Leibes wichtig. Eine Gemeinde kann nicht nur aus Evangelisten bestehen, ein großer Bruder und eine große Schwester zu sein ist genauso wichtig. Ein Baum der nur in eine Richtung wächst stürzt um. Ein gesunder Baum braucht festes Wurzelwerk, das im Verborgenen wächst.
Genauso wie den Stamm, die Äste und das Blattwerk.
Nur alles zusammen bringt Frucht!
Jeder ist die Familie.
Die Gabe jedes Einzelnen ist einzigartig und trägt dazu bei.
Mit Gottes Hilfe.










